
ERNSTE, ABER VERHINDERBARE GESUNDHEITSRISIKEN
Menschen mit geistigen und entwicklungsbedingten Behinderungen (IDD) stehen oft vor schwerwiegenden, komplexen gesundheitlichen Herausforderungen, von denen einige mit der richtigen Unterstützung, Aufklärung und medizinischen Versorgung vermeidbar wären.
Das New York State Office for People with Developmental Disabilities (OPWDD) hebt fünf Gesundheitszustände hervor, die zu den häufigsten Ursachen für schwere Erkrankungen und vermeidbare Todesfälle zählen. Zu diesen fünf häufigsten vermeidbaren Gesundheitszuständen gehören Aspiration, Verstopfung, Dehydrierung, Krampfanfälle und Sepsis.
Die Vorbeugung dieser Erkrankungen beginnt mit dem Erkennen der ersten Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte. Für viele Menschen mit IDDkönnen Schwierigkeiten bei der Kommunikation von Symptomen oder beim Erkennen ihrer eigenen Beschwerden die Früherkennung von Gesundheitsproblemen erschweren. Daher sind eine konsequente Gesundheitsüberwachung und die proaktive Einbeziehung der Pflegepersonen unerlässlich. Durch die Konzentration auf die Früherkennung von Symptomen, die Sicherstellung routinemäßiger medizinischer Nachuntersuchungen und die Ausstattung der Pflegepersonen mit dem richtigen Wissen und der richtigen Ausbildung können diese fünf Erkrankungen oft verhindert oder wirksam behandelt werden, bevor sie lebensbedrohlich werden. Bei der Prävention geht es nicht nur um die Behandlung, sondern auch darum, die Risiken zu verstehen, zu wissen, worauf man achten muss, und schnell zu handeln, um bei Bedenken ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
