
Die Grippesaison steht vor der Tür: Impfstoffe, die Sie diesen Winter gesund halten
Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um Impfungen zu überprüfen und aufzufrischen, um für die Wintersaison gewappnet zu sein. Da Atemwegserkrankungen und saisonale Infektionen in den Herbst- und Wintermonaten häufiger auftreten, spielt eine rechtzeitige Impfung eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung schwerer Erkrankungen und dem Schutz von Risikopersonen. An den Gesprächen sollten der Patient, sein Hausarzt und gegebenenfalls lokale Apotheker oder Fachärzte beteiligt sein. Durch die Priorisierung von Impfungen, beispielsweise gegen Influenza, COVID-19 und RSV, kann das Risiko schwerer Erkrankungen und Krankenhausaufenthalte während der Grippesaison erheblich gesenkt werden.
WICHTIGE IMPFSTOFFE, DIE IN BETRACHT GEZOGEN WERDEN SOLLTEN
Influenza (Grippe) Impfstoff
Was ist das: Die Grippe oder Influenza ist eine ansteckende Infektion der Atemwege, die Nase, Rachen und Lunge befällt. Sie kann Fieber, Schüttelfrost, Husten, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Müdigkeit verursachen. In einigen Fällen kann sie zu schwerwiegenderen Komplikationen wie Lungenentzündung oder Bronchitis führen.
Empfehlungen
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- Jährlich aktualisiert, um den zirkulierenden Stämmen zu entsprechen.
- Empfohlen für alle Personen ≥ 6 Monate (mit seltenen Ausnahmen).
- Besonders wichtig für ältere Erwachsene, Schwangere, Kleinkinder und Menschen mit chronischen Erkrankungen (Asthma, COPD, Diabetes, Herzerkrankungen).
- Weitere Informationen: CDC: Grundlegendes zur saisonalen Grippeimpfung
COVID-19-Impfstoff (saisonal/Auffrischungsimpfung)
Was ist das: COVID-19 ist eine virale Atemwegsinfektion, die Nase, Rachen und Lunge befällt. Sie kann Fieber, Husten, Atemnot, Müdigkeit, Halsschmerzen und den Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns verursachen. In einigen Fällen können Komplikationen wie Lungenentzündung oder Long Covid auftreten.
Empfehlungen
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- Aktualisierte Impfstoffe werden in der Regel im Herbst auf den Markt gebracht, um neue Varianten besser bekämpfen zu können.
- Empfohlen für die meisten Erwachsenen ab 18 Jahren. Eltern von Kindern im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren sollten die Vorteile einer Impfung mit einem Arzt besprechen.
- Besonders wichtig ist dies für Personen, die noch keine COVID-19-Impfung erhalten haben, 65 Jahre oder älter sind, ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben, in einer Langzeitpflegeeinrichtung leben oder schwanger sind bzw. stillen.
- Weitere Informationen: CDC: Covid-Impfungen und Auffrischungsimpfungen
Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV)-Impfstoff
Was ist das: Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist eine ansteckende Virusinfektion, die vor allem die Atemwege, einschließlich Nase, Rachen und Lunge, befällt. Es kann Symptome wie Schnupfen, Husten, Niesen, Fieber, Keuchen und Atembeschwerden verursachen. In einigen Fällen, insbesondere bei Säuglingen, älteren Erwachsenen und Menschen mit chronischen Erkrankungen, kann RSV zu schweren Erkrankungen wie Bronchiolitis oder Lungenentzündung führen.
Empfehlungen
- Empfohlen wird eine Einzeldosis-Impfung für alle Erwachsenen ab 75 Jahren und Erwachsene im Alter von 50 bis 74 Jahren mit erhöhtem Risiko für einen schweren RSV-Verlauf.
- Monoklonale Antikörper zum Schutz stehen auch für Säuglinge zur Verfügung, die in die RSV-Saison kommen.
- Schwangere Frauen sollten zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche eine Einzeldosis des RSV-Impfstoffs für Schwangere erhalten, um ihr Baby vor einer schweren RSV-Erkrankung zu schützen.
- Weitere Informationen: CDC: RSV-Impfstoff-Richtlinien
Wer sollte an diesen Gesprächen beteiligt sein?
- Hausärzte (PCPs): Überprüfung der Impfgeschichte, Besprechung individueller Risiken und Allergien sowie Festlegung der Prioritäten für Impfungen.
- Apotheker: Bieten oft einen bequemen Zugang zu Impfungen mit Walk-in-Kliniken oder einfach zu vereinbarenden Terminen.
- Fachärzte (z. B. Lungenfachärzte, Kardiologen, Endokrinologen): Sollten hinzugezogen werden, wenn Patienten komplexe medizinische Bedürfnisse oder mehrere Begleiterkrankungen haben.
- Pflegekräfte und Familien: Besonders wichtig bei der Pflege älterer Menschen oder Personen mit Entwicklungsstörungen oder medizinischen Behinderungen.